Datenbasis klären
Wir prüfen, welche Daten zu Kunden, Käufen, Verträgen und Interaktionen vorliegen und wie belastbar sie sind.
Leistungen / Kundenstrategie / Segmentierung
Nicht jeder Kunde ist gleich, und nicht jeder soll gleich behandelt werden. Die Segmentierung macht sichtbar, welche Zielgruppen es gibt und welchen Wert sie haben.
ProNexum entwickelt Segmente, die sich im CRM abbilden, messen und unterschiedlich behandeln lassen, und verbindet sie mit dem Kundenwert.
Die Segmentierung teilt Kundenstamm und Markt in klar abgegrenzte Zielgruppen, nach Verhalten, Bedürfnissen und Kundenwert. Demografische Merkmale allein reichen selten aus.
Zum Kundenwert zählen Deckungsbeitrag, Lifetime Value und Potenzial. Er zeigt, welche Segmente heute und künftig den größten Beitrag leisten.
Ein Segment ist nur dann sinnvoll, wenn es sich unterschiedlich behandeln lässt, messbar ist und sich im CRM abbilden lässt. Die Segmente sind außerdem die Grundlage für Value Proposition, Kundenportfolio und, falls vorhanden, für Stufen im Loyalty-Programm.
Segmentierung betrachtet nicht nur den vorhandenen Kundenstamm, sondern auch den Markt. Dafür hat sich das Modell aus TAM, SAM und SOM bewährt. Es zeigt, wie groß der Markt insgesamt ist, welcher Teil davon für das Unternehmen erreichbar ist und welchen Anteil es realistisch gewinnen kann.
So lassen sich Segmente nach Marktpotenzial bewerten, Zielwerte auf Plausibilität prüfen und Wachstumsziele aus dem Markt statt nur aus dem Bestand ableiten.
Diese Muster führen dazu, dass Segmentierungen im Alltag nicht genutzt werden.
Zehn und mehr Segmente sind kaum steuerbar. Wenige, klar unterscheidbare Segmente wirken stärker.
Alter und Wohnort erklären selten Verhalten und Bedürfnisse. Verhalten und Kundenwert sind aussagekräftiger.
Segmente, die sich nicht aus vorhandenen Daten bilden lassen, bleiben ein Konzept auf Folien.
Wer nur vorhandene Kunden betrachtet, übersieht den Markt und Zielgruppen, die das Unternehmen noch nicht erreicht.
Wenn Angebot, Service und Kommunikation für alle gleich bleiben, ändert die Segmentierung nichts.
In fünf Schritten von der Datenbasis zur verankerten Segmentierung.
Wir prüfen, welche Daten zu Kunden, Käufen, Verträgen und Interaktionen vorliegen und wie belastbar sie sind.
Wir definieren den Kundenwert, zum Beispiel über Deckungsbeitrag, Lifetime Value und Potenzial, und berechnen ihn für den Kundenstamm.
Wir bilden Segmente nach Verhalten, Bedürfnissen und Wert und benennen sie so, dass sie im Unternehmen verstanden werden.
Wir prüfen mit Daten und im Gespräch mit Vertrieb und Service, ob die Segmente trennscharf und unterschiedlich behandelbar sind.
Wir bilden die Segmentlogik im CRM ab und legen fest, wer sie pflegt und wie sie in Steuerung und Planung einfließt.
Am Ende steht eine Segmentierung, die im Unternehmen tatsächlich genutzt wird.
Illustratives Beispiel
Ein Händler unterscheidet bislang nur nach Alter und Region. Die Segmentierung nach Verhalten und Kundenwert zeigt dagegen vier Gruppen: treue Stammkunden mit hohem Wert, Gelegenheitskäufer, preisorientierte Schnäppchenjäger und abwanderungsgefährdete Kunden mit früher hohem Wert. Jede Gruppe bekommt andere Ziele, ein anderes Angebot und eine andere Ansprache.
Die Segmentierung baut auf Zielbild und Zielen auf und liefert die Zielgruppen für die Value Proposition.
Die Segmente werden im Customer Lifecycle unterschiedlich geführt. Sie bilden auch die Basis für Stufen und Mehrwerte, wenn ein Loyalty Ecosystem aufgebaut wird (Loyalty-Beratung).
FAQ
In der Regel reichen drei bis sieben. Entscheidend ist, dass jedes Segment sich unterschiedlich behandeln lässt. Wenn zwei Segmente dieselbe Ansprache und dasselbe Angebot bekommen würden, gehören sie zusammen.
Beides hat seinen Platz. RFM (Recency, Frequency, Monetary) basiert auf Kaufverhalten und ist schnell umsetzbar. Bedürfnisbasierte Segmente erklären, warum Kunden sich so verhalten. Oft ist eine Kombination sinnvoll.
Ja. Im B2B segmentieren wir häufig nach Branche, Größe, Einkaufsverhalten, Bedarf und Wert der Geschäftsbeziehung, und berücksichtigen, dass mehrere Personen am Einkauf beteiligt sind.
Für den Start genügen meist Kunden-, Umsatz- und Vertragsdaten aus CRM oder ERP. Je besser Verhaltens- und Interaktionsdaten vorliegen, desto genauer die Segmente. Fehlende Daten sind kein Hindernis, sondern ein Ergebnis, das wir mit Ihnen einordnen.
Gerne besprechen wir mit Ihnen Ausgangslage, Ziele und einen sinnvollen ersten Schritt.